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24. INTERNATIONALES ST.VEIT OPEN / 6. JUGEND OPEN

Caissa lächelte Niko Praznik zu

Beim beliebten Open in der wunderschönen Herzogstadt "stritten" 119 Teilnehmer aus zehn Nationen, darunter zahlreiche Titelträger, um zehn Geldpreise. Etliche weitere Geldpreise in den einzelnen Kategoriewertungen und zusätzliche Sachpreise belohnten mehr als die Hälfte der Teilnehmer. Im parallel stattgefundenen 6. Jugend Open kämpften 25 Mädchen und Buben aus dem In- und Ausland um die vorderen Plätze. Dominiert mit 8,5 erzielten Punkten wurde dieses aufregende Open von deutschen Adrian Boog aus Hamburg. Die restlichen Plätze am Podest mit deutlichem Abstand zum Sieger eroberten Michael Walzl (SK Maria Saal) und Marcel Pescheck (Austria Wien).

v.l.n.r.: St. Veits Sportstadtrat Gnther Leikam, Landessportdirektor Reinhard Tellian, Gnther Jahnel, Niko Praznik, Friedrich Knapp, Andreas Diermair und Stadtrat Werner Lassnig. Die besten heimischen Vertreter im Kreise der Ehrengste. Winfried Horn und Friedrich Knapp gratulieren dem Sieger des Jugend Opens  Adrian Boog aus Hamburg  zu seiner hervorragenden Leistung.

Viel spannender und bei weitem ausgeglichener verlief das Hauptturnier. Dabei trafen die Internationalen Meister aus Slowenien, Ungarn und der Ukraine auf zahlreiche heimische Spitzenspieler.

Angeführt von IM Martin Neubauer, Andreas Diermair und FM Harald Genser. Ersterer verpasste nach mäßigem Turnierstart (Remis gegen Martin Kahlig) und weiteren vergebenen Möglichkeiten in mehr als aussichtsreichen Stellungen einen Top-Platz. Harald Genser bestätigte die in gesetzten Erwartungen und spielte beständig vorne mit und erreichte schlussendlich den 7. Platz.

Ab der vierten Runde trennte sich der Spreu vom Weizen und es gab ungemein verbissene Kämpfe um einzelne Partien und vordere Plätze. Letztlich kamen bis zu zehn Spieler ab Runde sechs für den Turniersieg in Frage. Eine logische Konsequenz daher der knappe Einlauf um Sieg und restliche Plätze. Glücklicher und nicht unverdienter Gewinner mit "sicherem Positionsschach" und 7,5 erzielten Punkten wurde FM Niko Praznik aus Slowenien. Die Feinwertung und eine Schlusspartie verhinderte die Turniersensation, schlechthin. Mit dem "guten" zweiten Platz bestätigte Andreas Diermair seine sensationelle Turnierleistung und seinen kontinuierlichen Fortschritt. Der dritte Platz blieb Günther Jahnel (aus Hoyerswerda in Deutschland), einem lieben Gast und treuen Teilnehmer in St. Veit, mit bis zum Schluss ausgekämpften Partien, vorbehalten. Den vierten, eroberte im wahrsten Sinne des Wortes, FM Anton Praznik aus Slowenien, seines Zeichens Vater des Siegers und ein "Urgestein" in der Kärntner Open Szene.

Bildunterschriften:

1. Bild: v.l.n.r.: St. Veits Sportstadtrat Günther Leikam, Landessportdirektor Reinhard Tellian, Günther Jahnel, Niko Praznik, Friedrich Knapp, Andreas Diermair und Stadtrat Werner Lassnig.

2. Bild: Die besten heimischen Vertreter im Kreise der Ehrengäste.

3. Bild: Winfried Horn und Friedrich Knapp gratulieren dem Sieger des Jugend Opens – Adrian Boog aus Hamburg – zu seiner hervorragenden Leistung.

15.07.2005

Nach sechs von neun Runden führen mit jeweils fünf Punkten Niko Praznik
(SLO), Attila Kiss (HUN), Gunther Jahnel (GER), Augustin Madan (RUM) und die
beiden Österreicher Andreas Diermair (SK Kl. Zeitung Maria Saal) und der top
gesetzte Martin Neubauer (SV ASVÖ Raika St. Veit). Mit 4,5 Punkten folgen
weitere sechs Spieler – unter ihnen Stefan Steiner (SGS Spittal). Weitere
Kärntner Spieler mit vier Punkten sind Harald Genser (Die Klagenfurter,
Hermann Tomitz (Schachmaty Ruden), Mario Kuess, Daniel Knapp, Alfred
Eichhorn (alle SV ASVÖ Raika St. Veit) und Gerald Waldmann (SG Wolfsberg).

Beim parallel durchgeführten 6. Jugendopen führt mit dem Punktemaximum
Adrian Boog (Hamburger SK 1830) vor Rene Bornet (Magistrat/SSZ Klagenfurt)
und Michael Walzl (SK Kl. Zeitung Maria Saal).

Die weiteren Spieltermine: Freitag, 19 Uhr, Samstag, 18 Uhr und Sonntag, ab
9 Uhr jeweils im Festsaal der Hauptschule St. Veit/Glan.

13.07.2005

Mit 118 Teilnehmern im Open und 25 bei der Jugend konnte das Teilnehmerfeld gegenüber dem Vorjahr gehalten werden. Die Spielstärke - zumindest anhand der Elozahlen - im Open ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Überraschungen blieben von der 1. Runde weg nicht aus.

So musste sich die Nr. 1 des Turnieres - IM Martin Neubauer (SV ASVÖ Raika St. Veit) - durch einen schrecklichen Fehler im Endspiel mit einem Remis gegen Martin Kahlig (Finkenstein) zufrieden geben. Noch ärger erwischte es den dritten des Vorjahres - IM Simon Jeric - der gegen Florian Wiesbeck (Moosburg) den ganzen Punkt abliefern musste.

Weitere kleine Überraschungen in den Startrunden blieben nicht aus. Nach 4 Runden halten IM Leon Mazi und IM Attila Kiss als einzige Spieler bei jeweils 4 Punkten. Ein achtköpfiges Verfolgerfeld mit 3,5 Punkten ist jedoch in Lauerstellung. Für Spannung - ähnlich dem Vorjahr - ist jedenfalls gesorgt.

Eine klare Angelegenheit dürfte das Jugendopen für Adrian Boog vom Hamburger SV 1830 werden. Mit 100% der Ausbeute liegt er klar in Front. Man wird ja sehen, ob ihm die heimische Schachjugend vielleicht doch noch ein "Schnäppchen" schlagen kann.

Turnierarchiv St.Veit Open 2004

Um sich über das St.Veit Open 2004 zu informieren, besuchen Sie bitte das Turnierarchiv 2004. Hier finden Sie alle Informationen und Berichte. Wenn Sie sich für den Endstand, die Partien sowie die Ergebnisse der einzelnen Runden interessieren, dann besuchen Sie bitte die Ergebnisse / Auslosung Seite, wo alle Informationen zum Download zur Verfügung stehen.

IM Davor Rogic gewinnt 23. Toyota Friessnegger St. Veit Open 2004

Durch einen Sieg in der Schlussrunde gegen den bis dahin führenden Wiener MK Martin Hofbauer wurde der für den St. Veiter Staatsligaklub spielende kroatische Internationale Meister Davor Rogic doch noch seiner Favoritenrolle gerecht und gewann das 23. internationale St. Veiter „Toyota Friessnegger“ Schachopen.

Auf Platz zwei und drei landeten mit einem halben Zähler Rückstand die beiden IM Simon Jeric und Leon Mazi. Da FM Anton Praznik auf Platz vier und MK Martin Hofbauer auf Platz fünf das Turnier beendeten setzten sich in Summe die Favoriten auf die Spitzenplätze durch. Einzig FM Guido Kaspret konnte nicht ganz den Erwartungen entsprechen und landete durch zwei Niederlagen in den Schlussrunden an den für ihn enttäuschenden 31. Platz.

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